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600 Ladepunkte für Hannover

Enercity plant, die bundesweit dichteste Ladeinfrastruktur in der Stadt Hannover auszubauen. Bis zum Jahr 2020 sollen 300 Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten für E-Fahrzeuge installiert werden. An diesen Ladesäulen können die Kunden zukünftig auch mittels Smartphone-App oder EC-Karte bezahlen.
Möglich wird dieser Ausbau durch eine Investitionssumme von mehr als 10 Millionen Euro, von denen 75 Prozent aus dem Klimaschutzfonds proKlima stammen. Während in den Großstädten Berlin und Hamburg derzeit nur 2 Ladepunkte pro 10.000 Einwohner existieren, sieht das Ausbauprogramm in Hannover eine Dichte von 9-10 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner vor. Bereits für das Jahr 2018 sind 280 neue Ladepunkte geplant, die überwiegend im halböffentlichen Bereich installiert werden sollen. In diesen halböffentlichen Bereich fallen sowohl die Parkplätze von Supermärkten und Hotels als auch Parkhäuser, in denen eine Verweilzeit von Fahrzeugen vorgesehen ist. An dem Ausbauprogramm von Enercity können sich alle Unternehmen beteiligen, die über öffentlich zugängliche Parkplätze verfügen.
Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht den Ausbau der Ladeinfrastruktur als essentiellen Schritt, um den Mobilitätswandel in der Stadt Hannover voranzutreiben. Unter der Annahme, dass der Anstieg der Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen in den kommenden Jahren anhalten wird, kann bis zum Jahr 2020 von 5.400 E-Fahrzeugen in der Region Hannover ausgegangen werden. Laut Stefan Schostok wird es in naher Zukunft Ausschreibungen für Ladesäulen geben, die für den öffentlichen Raum, wie z. B. Wohnviertel mit hoher Bevölkerungsdichte, vorgesehen sind.

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